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Seminar "Neue Düngeverordnung: Was ändert sich im Ökolandbau?"

Startdatum: 01. Februar


Ort: Speicherstraße 11,Güstrow

Beschreibung: 

Welche Neuerungen die Novellierung der Düngeverordnung für Ökobetriebe mit sich bringt, darüber informiert die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei (LfL) am 1. Februar 2018 in Güstrow. Fachexperten der Stelle für Landwirtschaftliches Fachrecht und Beratung (LFB), die zuständig für Fragen zur Umsetzung der Verordnung sind, werden auf alle offenen Fragen eingehen und ein Rechenprogramm vorstellen, das kostenlos zur Umsetzung genutzt werden kann. Biobetriebe sind sowohl durch die EU-Ökoverordnung als auch durch die Verbandsrichtlinien im Tierbesatz und in der Folge auch im Dunganfall sowie Nährstoffzukauf begrenzt. „Auch diese Betriebe müssen die Vorgaben der Düngeverordnung umsetzen und den Nachweis erbringen, dass Risiken durch die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln so gering wie möglich gehalten werden“, erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus mit Blick auf die Veranstaltung. Bei der Nachweispflicht stünden der Bedarf der Pflanzen sowie die Zu- undAbfuhr von Stickstoff und Phosphor im Mittelpunkt. Da im Ökolandbau betriebseigene Dünger die wesentlichen Nährstoffquellen darstellen, sindAnwendungshinweise zu deren Ausbringung und Lagerung laut LfL von besonderer Bedeutung. Die direkte Düngung zu einer Fruchtart rücke mit der schlag- und fruchtartenbezogenen Düngebedarfsermittlung stärker in den Fokus. Darüber hinaus seien für Nährstoffvergleiche beziehungsweise die Stoffstrombilanzen Kenntnisse über die Nährstoffzu- und -abfuhr erforderlich. Diese Vorgaben könnten nur fachgerecht umgesetzt werden, wenn eine zeitnahe schlagbezogene Dokumentation erfolge, Erträge ermittelt und Nährstoffgehalte einbezogen würden. Das Anmeldeformular lässt sich auf dem Onlineportal der Landesforschungsanstalt einsehen. EineAnmeldung ist bis zum 25. Januar 2018 möglich.