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IAMO-Forum 2018

Startdatum: 27. Juni

Enddatum: 29. Juni


Ort: Halle

Beschreibung: 

Der Frage „Großbetriebliche Landwirtschaft - für Profit und Gesellschaft?“ wird das Forum 2018 des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) nachgehen, das vom 27. bis 29. Juni 2018 in Halle stattfindet. Wie die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) vergangene Woche in einem Hinweis auf das Forum feststellte, soll es Einblicke in die Rahmenbedingungen, Perspektiven und Herausforderungen großbetrieblicher Landwirtschaft geben. In diesem Zusammenhang werde auch die zunehmende Bedeutung gesellschaftlicher Erwartungen betrachtet. Die Konferenz biete aktuelle Forschungsergebnisse, Diskussionsplattformen und Austauschmöglichkeiten zwischen landwirtschaftlicher Praxis und Wissenschaft. Am 29. Juni würden Repräsentanten aus der internationalen Agrarindustrie ihre Erfahrungen mit dem Publikum teilen und mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft diskutieren. Die DLG wies darauf hin, dass die Agrarproduktion in Transformations- sowie zunehmend auch in Entwicklungs- und Schwellenländern vermehrt in sehr großen Betriebsgrößen stattfinde. Hochintegrierte Industriekomplexe, die häufig mehrere hunderttausend Hektar bewirtschafteten, setzten in der Agrarwirtschaft neue Maßstäbe und weckten das zunehmende Interesse von Investoren, die nicht aus der Landwirtschaft kämen. Das IAMO Forum 2018 biete hier eine Plattform für Forschungsarbeiten, welche die wirtschaftlichen, unternehmerischen und sozialen Aspekte großbetrieblicher Landwirtschaft untersuchten. Dabei sollen der DLG zufolge auch die institutionellen Rahmenbedingungen betrachtet werden, welche die Entstehung und den Erfolg dieser Geschäftsmodelle beeinflussen. Der geografische Schwerpunkt der Konferenz liege auf den Transformationsökonomien Osteuropas, der ehemaligen Sowjetunion und Ostasiens sowie den Emerging-Markets-Volkswirtschaften in Europa, Amerika und Australien. Das Forum wird von der DLG in Zusammenarbeit mit der IAMO-Abteilung Betriebs- und Strukturentwicklung im ländlichen Raum in Kooperation mit dem Ukrainian Business Club (UCAB) organsiert und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Leibniz-WissenschaftsCampus „Eastern Europe - Global Area“ (EEGA) finanziell gefördert.