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DAF-Tagung in Berlin

Startdatum: 06. September


Ort: Berlin

Beschreibung: 

Neue Erkenntnisse für die Lebensmittelsicherheit werden auf der wissenschaftlichen Tagung des Dachverbandes Agrarforschung (DAF) vorgestellt, die am 6. September 2018 in Berlin stattfindet. Dabei geht es vor allem um die Stoffgruppen der Alkaloide, Mykotoxine sowie um Tierarzneimittelrückstände, Pflanzenschutzmittelrückstände, Schwermetalle, Humanpathogene und Allergene. Eine aktuelle sicherheitsrelevante Betrachtung von Mutterkorn und Ergotalkaloiden nimmt Dr. Christine Schwake-Anduschus vom Max-Rubner-Institut (MRI) vor. Danach geht Prof. Roland Maul vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf die Bedeutung von Mykotoxinen für die Sicherheit pflanzlicher Lebens- und Futtermittel ein. Die Ausbreitung der Antibiotikaresistenz im Mikrobiom von Nutztier, Pflanze und Mensch ist das Thema von Prof. Christina Hölzel, die die Professur für Tiergesundheit und Tierhygiene der Universität Kiel innehat. Den Status quo und zukünftige Herausforderungen in Bezug auf Zoonoseerreger in tierischen Lebensmitteln erklärt Prof. Thomas Alter von der Freien Universität Berlin. Nach einer Pause beleuchtet die BfR-Mitarbeiterin Dr. Britta Michalski das Gesundheitsrisiko von Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln; um Schwermetalle in pflanzlichen Lebensmitteln geht es bei ihrer Kollegin Dr. Monika Lahrssen Wiederholt. Über Humanpathogene in pflanzlichen Erzeugnissen spricht im Anschluss Dr. Melanie Huch vom MRI. In den letzten drei Vorträgen rückt zunächst Dr. Katharina Scherf vom Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie Allergene in Weizen und Ursachen für Gluten-assoziierte Erkrankungen in den Vordergrund. Als Forscherin der Universität Bonn widmet sich Prof. Brigitte Petersen der Rolle internationaler Standards für die Lebensmittelsicherheit und den internationalen Handel von Lebensmitteln tierischen Ursprungs. Abschließend nimmt Dr. Frank Welle vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) eine Analyse der Inhaltsstoffe von Lebensmittelverpackungen vor. Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftler aller betroffenen Fachrichtungen, an Entscheidungsträger in Politik, Industrie und Wirtschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit. Die Tagungsgebühr beträgt 50 Euro.