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„Berliner Forum“ zur Energiewende im ländlichen Raum

Startdatum: 22. Oktober


Ort: Berlin

Beschreibung: 

Das rechtspolitische „Berliner Forum“ beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien im ländlichen Raum. Laut Veranstaltungshinweis aus der vergangenen Woche wollen der Deutsche Bauernverband (DBV), die Deutsche Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR) und die Edmund-Rehwinkel-Stiftung als Veranstalter am 22. Oktober in Berlin die hier bestehenden Defizite aufzeigen und Lösungsoptionen erläutern, damit erneuerbare Energien auch in Zukunft ihre Bedeutung für den ländlichen Raum behalten. Die Energiewende finde zu einem entscheidenden Teil im ländlichen Raum statt, betonen die Veranstalter. Die Komplexität des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) behindere jedoch zunehmend Investitionen. Darüber hinaus erschwerten und behinderten rechtliche Regelungen die Genehmigung und den Betrieb von erneuerbaren Energieanlagen erheblich, wie etwa das Wasserrecht bei Biogasanlagen oder der naturschutzrechtliche Artenschutz. Prof. Daniela Thrän vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) wird auf der Tagung die Auswirkungen der EEG-Förderung auf die Entwicklung ländlicher Räume analysieren. Ein weiterer Themenkomplex ist den rechtlichen Erschwernissen gewidmet, die nach Einschätzung der Referenten den Bestand von EEG-Anlagen gefährden und die die Weiterentwicklung erneuerbarer Energien einschränken. Der stellvertretende DBV-Generalsekretär Udo Hemmerling, René Groß vom Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) und Heinz Thier von der BBWind Projektberatungsgesellschaft werden über die ihrer Einschätzung nach nötigen künftigen rechtlichen Rahmenbedingungen referieren.