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InnoPlanta-Forum "Grüne Biotechnologie"

Startdatum: 30. November

Veranstalter: InnoPlanta

Ort: Quedlinburg

Beschreibung: 

Unter dem Thema „Grüne Biotechnologie - Wahrnehmung und Wirklichkeit“ findet am 30. November in Quedlinburg das 17. InnoPlanta-Forum statt. Dabei stehen unter anderem die neuen Züchtungsmethoden im Fokus. Der Verein machte im Vorfeld der Veranstaltung auf die verfahrene Diskussion zu dem Thema in Deutschland aufmerksam. Die Wissenschaft sei sich einig, dass gentechnisch veränderte Sorten die gleiche Sicherheit aufwiesen wie konventionelle Sorten. Dem stehe die Akzeptanz in der Bevölkerung jedoch diametral gegenüber, weil ein Großteil der Risikokommunikation von Nichtregierungsorganisationen übernommen werde, die ausschließlich Gentechnik-Risiken thematisierten. Fast niemand wisse, worum es bei den komplexen Themen eigentlich genau gehe. Auch die Bundesregierung habe mit der Schaffung der „Fachstelle für Gentechnik und Umwelt“, blicke man in die Besetzung und den Beirat, den Fachwissenschaftlern „eher den Rücken gekehrt“. Derzeit existiere somit eine große Lücke in der Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik, ein sachlicher Dialog finde praktisch nicht statt, so InnoPlanta. Vor diesem Hintergrund wird bei dem Forum dem Veranstalter zufolge Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens vom Bundeslandwirtschaftsministerium auf das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu den neuen Züchtungsmethoden eingehen. Dr. Mark Lohmann vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) spreche über Verbraucherakzeptanz und Risikowahrnehmung bei der sogenannten Genschere, die unter anderem mit Crispr/Cas9 zur Anwendung komme. „Pflanzenbiotechnologie und ‚virtuelle Welten‘“ beschäftigten Prof. Ralf Wilhelm vom Julius-Kühn-Institut (JKI) in Quedlinburg. Einen Blick auf die Mythen des „Ökologismus“ wirft laut InnoPlanta Publizist Michael Miersch. Er spreche damit auch zur Verleihung des InnoPlanta Preises 2018. Eine Anmeldung zur Tagung ist bis diesen Freitag (16.11.) möglich.