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TFZ-Tagung zur Steigerung der Biodiversität durch nachwachsende Rohstoffe

Startdatum: 28. März


Ort: Straubing

Beschreibung: 

Möglichen Wegen zur Steigerung der Biodiversität durch nachwachsende Rohstoffe widmet sich eine Tagung, die das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe (TFZ) am 28. März 2019 in Straubing veranstaltet. Laut TFZ bieten nachwachsende Rohstoffe, also Kulturen für die stoffliche Nutzung oder als Energieträger, viele Chancen zur Steigerung der biologischen Vielfalt. Zu Beginn der Tagung informiert Prof. Wolfgang Weisser von der Technischen Universität München (TUM) über die Ursachen und den Stand der Forschung zum Biodiversitätsverlust. Anschließend beleuchtet Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Biodiversität in der Agrarpolitik des Freistaates. In einer „Kurzstatement-Runde“ trifft die CSU-Politikerin dann auf den Präsidenten des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), Walter Heidl, den Vorsitzenden vom Bund Naturschutz in Bayern (BN), Richard Mergner, sowie den Präsidenten des Deutschen Imkerbundes (DIB), Peter Maske. Nach der Pause stellt Dr. Annette Freibauer von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) Versuchsergebnisse zu den Auswirkungen von nachwachsenden Rohstoffen auf die Fauna vor, und Dr. Mandy Fritz und Michael Grieb vom TFZ werfen einen Blick auf die Vielfalt der Energie- und Rohstoffpflanzen. Im Anschluss an die Mittagspause diskutiert Prof. Jörg Ewald von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) den schmalen Grat zwischen Übernutzung und Biotoppflege im Wald. Kornelia Marzini von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) informiert über die energetische Nutzung von Blühflächen, und Dr. Michael Glemnitz vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) liefert Beispiele für die gezielte Nutzung der Fruchtfolgegestaltung zur Kompensation und Förderung von Biodiversität auf Anbauflächen. Danach berichtet der Landwirt Florian Prankl über den Anbau der Durchwachsenen Silphie, und zum Abschluss bewertet Dominik Himmler von der Bayerischen Kulturlandstiftung Chancen und Risiken einer produktionsintegrierten Kompensation. Um Anmeldung wird bis zum 13. März gebeten.