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Praktikertag zum Beitrag von Arzneipflanzen zur Artenvielfalt

Startdatum: 05. Juni

Veranstalter: Bioland Beratung GmbH

Ort: Rheinbach-Wormersdorf

Beschreibung: 

Welche Bedeutung Arznei- und Gewürzpflanzen im Ökolandbau für die Biodiversität spielen können, erläutern die Referenten des Praktikertags am 5. Juni 2019 in Rheinbach-Wormersdorf. Wie die Bioland Beratung GmbH als Veranstalter dazu weiter mitteilte, entwickelt die Universität Bonn zurzeit ein Bestäubungsmanagement für den Arzneipflanzenanbau zur Steigerung der Erträge und gleichzeitiger Erhöhung der Artenvielfalt. Beispielhaft würden an den Kulturen Öllein, Speisemohn, Körnerfenchel und Bohnenkraut tierökologische und pflanzenbauliche Untersuchungen durchgeführt, um die ökologische Bedeutsamkeit der Flächen abzuleiten. Der Anspruch an die Arzneipflanzenflächen bestehe in einem Beitrag zur Vernetzung von ökologisch wertvollen Strukturen in der Landschaft und dem Angebot von Nist- und Nahrungsressourcen für Insekten. Auf der Tagung werden Hannah Knaup und Katharina Luhmer von der Universität Bonn erste Projektergebnisse zum Fenchel, Lein und Bohnenkraut sowie zum Mohn vorstellen. Um den Gedanken einer vernetzten Struktur im Sinne der ökologischen Vielfalt geht es bei Veronika Heiringhoff-Campos vom Bioland Landesverband Nordrhein-Westfalen. Auf Seiten der Universität Bonn spricht wiederum Dr. Andreé Hamm im selben Zusammenhang über Trittsteinbiotope in der Landschaft zur Förderung der Biodiversität bei gleichzeitigem Nutzen für ökologisch wirtschaftende Landwirte. Heiringhoff-Campos wird anschließend anhand von Landschaftskarten außerdem erklären, welche Vernetzungsstrukturen sinnvoll sind, welchen Beitrag Arzneipflanzenkulturen für Ökobetriebe leisten können und mit welchen Agrarstrukturmaßnahmen sich die Arzneipflanzenflächen ergänzen lassen. Es folgt eine Besichtigung der Versuchs- und Anbauflächen und eine „kleine Insektenbestimmungskunde“ in der Abschlussrunde. Eine Teilnahmegebühr für die Veranstaltung fällt nicht an, da es sich um einen Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) handelt. Der Verpflegungsbeitrag beläuft sich jedoch auf 10 Euro. Die Anmeldung ist bis zum 1. Juni möglich. (hanna.blum@oekoplant-ev.de)