BfR-Verbraucherkonferenz zu Genome Editing

10.08.2019 - 11.08.2019
Veranstalter: Bundesamt für Risikobewertung
Ort: Berlin
www.bfr.bund.de

Welche Chancen und Risiken Genome-Editing-Verfahren in und außerhalb der Lebensmittelerzeugung mit sich bringen, wo die Grenzen liegen und was die Gesellschaft bedenken muss, wenn sie sich auf die neuen Methoden einlässt, darüber spricht das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf der Verbraucherkonferenz mit interessierten Bürgern an drei Wochenenden. Startschuss sind der 10. und 11. August. Dieses und das Vorbereitungswochenende am 31. August und 1. September dienen dem Kennenlernen der Teilnehmer sowie einer Einführung zu den wissenschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Aspekten der Technologie. Bei der Abschlusskonferenz vom 28. bis 30. September werden zunächst Fragen aus dem Kreis der Verbraucher an eine ausgewählte Expertengruppe gestellt. Danach wird ein Verbrauchervotum formuliert, das die Teilnehmer an Repräsentanten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft überreichen. „Es steht für mich außer Frage, dass die neuartigen Verfahren der Gen-Chirurgie eine wissenschaftliche Revolution darstellen - mit weitreichenden Folgen für den Alltag“, erklärte BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel im Vorfeld der Veranstaltung. Als Beispiele für Anwendungsmöglichkeiten nennt das Institut die Erzeugung haltbarer und zugleich aromatischer Tomaten, aber auch Gentherapien für vererbte Krankheiten oder körpereigene Abwehrzellen zur Krebsbekämpfung. Für die Bewertungsarbeit sei es sehr wichtig zu verstehen, wie die Verbraucher dieses Thema wahrnähmen. Anregungen, Ideen und Kritik seien „höchst willkommen“. Die Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung von 500 Euro. Die Anmeldung ist noch bis zum 28. Juli 2019 möglich.


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